Rote Fahne, viele Bänder und Friedrich Ebert – 12. Jahrestagung fand in Heidelberg statt

Vom 08. bis 10. September 2017 fand in der Universitätsstadt Heidelberg die 12. Jahrestagung des Lassalle-Kreises statt. Bei diesem Treffen, das zu den größten interkorporativen Treffen Europas gilt, fanden sich wieder rund 40 Sozialdemokraten aus zahlreichen studentischen Dachverbänden ein um gemeinsam aktuelle politische Themen zu besprechen und studentisches Brauchtum zu pflegen.

Genossinnen und Genossen feiern die alte Burschenherrlichkeit

Jahrestagung des Lassalle-Kreises vom 08. bis 10. September 2017 in Heidelberg

Zur turnusgemäßen Jahrestagung trifft sich der Lassalle-Kreis, der Zusammenschluss von SPD-Mitgliedern, die zugleich einer Studentenverbindung angehören, vom 08. bis 10. September 2017 in die Universitätsstadt Heidelberg. Die 12. Lassalle-Tagung des 2006 gegründeten Lassalle-Kreises gilt als eine der größten interkorporativen Treffen Deutschlands. Auch in diesem Jahr werden zahlreiche Mitglieder und Gäste aus ganz Deutschland und aus nahezu allen studentischen Dachverbänden in Heidelberg erwartet.

Lesung auf dem Stuttgarter Hilarenhaus

Im Rahmen der Buchveröffentlichung wurde auf dem Verbindungshaus der Stuttgarter Burschenschaft Hilaritas das im Auftrage des Lassalle- Kreises erstellte politisch-historische Werk „Rote Fahnen, bunte Bänder“ vorgestellt. Mitautor Dr. Axel Bernd Kunze gab mit seiner Lesung und folgender Diskussion stellvertretend für die Autoren dem zahlreichen wie vielfältigen Publikumskreis kurzweilige und fachlich fundierte Einblicke zu einem weit über das Wahljahr 2017 hinaus bewegenden Thema, das in sich keinen Widerspruch, sondern bei genauerer Betrachtung das Gegenteil darstellt.

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Lassalle-Tagung 2016

2016_4.jpg10 Jahre Lassalle-Kreis! Zusammen mit vielen Gästen aus der Partei, hohen Vertretern von Dachverbänden, anderen Korporationen sowie Genossinnen und Genossen aus Tübingen feierte der Lassalle-Kreis sein zehnjähriges Bestehen. Über vier Tage hinweg wurde über das Erreichte gesprochen, die Gegenwart analysiert und Ziele für die Zukunft diskutiert. Ergebnis ist, dass die SPD Korporierte weiterhin braucht, und das nicht nur, um dem Anspruch einer Volkspartei gerecht zu werden. Bundesvorsitzender Florian Boenigk resümiert: „Wenn die SPD und insbesondere die Jugendorganisation der Partei weiterhin gegen korporierte Mitglieder innerparteilich vorgehen, geben sie unnötig viele politische Ressourcen in die Hände von anderen Parteien, die dieses Engagement gerne aufnehmen“.

MdB Rosemann: Verbindungen als Bündnispartner der SPD

Dr. Martin Rosemann sieht in Studentenverbindungen eine wichtige Rolle zu Stabilisierung der Demokratie, da sie Persönlichkeiten prägen, die sich für die Gemeinschaft einbringen wollen. Da aber die AfD nur Teile der Gemeinschaft unterstützen wollen, gefährden sie langfristig die Demokratie in Deutschland. Die SPD solle Verbindungen als Bündnispartner für Demokratieerziehung sehen.

Lassalle-Kreis kritisiert Freiburger Jusos – Solidarischer Umgang gilt für alle Parteimitglieder

Berlin/28.09.2016: Mit Unverständnis nimmt der Lassalle-Kreis die jüngste Pressemitteilung „Studierendenverbindungen sind kein Teil der Sozialdemokratie“ der Jusos Freiburg, der Juso-Hochschulgruppe Freiburg und der Jusos Breisgau-Hochschwarzwald zur Kenntnis. Darin vertreten die drei Juso-Parteigliederungen die Auffassung, dass Studentenverbindungen per se den Grundwerten der SPD widersprechen und folglich Angehörige von Studentenverbindungen keine Sozialdemokraten sein können.

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