„Wenn die Revolte gegen die ererbten Traditionen universell wird, werden wir uns bald wieder in den Höhlen befinden“

Festrede von Dieter Eckert, des kommissarischen Vorsitzenden des Schwarzburgbundes, anlässlich des Lassalle-Kommerses zur Feier des zehnjährigen Bestehens des Lassalle-Kreises am 6. August 2016 in Tübingen.
"Namens des Schwarzburgbundes und seiner Mitgliedsverbindungen gratuliere ich Ihnen herzlich zum 10-jährigen Jubiläum des Lassalle-Kreises. Ihre Vereinigung erfüllt eine wichtige Funktion. Indem Sie das Korporationswesen in Deutschlands ältester Partei verankern und immer wieder für eine differenzierte Betrachtung der Verbindungslandschaft werben, ja kämpfen, verschaffen Sie unseren Ideen Öffentlichkeit und tragen wesentlich dazu bei, die historische Kontinuität zu zeigen, in der wir arbeiten."

Jahrestagung 2016 in Tübingen anlässlich des zehnjährigen Bestehens

Lassalle-Tagung 2010 VorstandssitzungVom 4. bis 7. August hält der Lassalle-Kreis, das Netzwerk sozialdemokratischer Korporierter, seine Jahrestagung in Tübingen ab. Im Rahmen dieses größten interkorporativen Zusammentreffens Deutschlands wird das zehnjährige Bestehen des Kreises gefeiert. Die aus dem gesamten Bundesgebiet anreisenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden u. a.

Buchveröffentlichung: Rote Fahnen, bunte Bänder

Wussten Sie es? Bedeutende Sozialdemokraten und Vordenker der sozialen Demokratie waren Mitglieder studentischer Korporationen. Zu ihnen gehörten Ferdinand Lassalle, Wilhelm Liebknecht, Eduard David, Karl Barth, Paul Tillich, Fritz Bauer, Ludwig Bergsträsser, Detlef Carsten Rohwedder. Für sie vertraten SPD und Korporationen ähnliche Überzeugungen: gelebte Solidarität, eine demokratische Diskussionskultur, lebenslange Weggenossenschaft. Der vorliegende Band "Rote Fahnen, bunte Bänder: Korporierte Sozialdemokraten von Lassalle bis heute" dokumentiert anhand von 23 Kurzbiographien dieses enge Verhältnis von verbürgten sozialen Demokraten und Korporationen.

Sozialdemokratischer, kirchlicher und militärischer Widerstand vereint

Am 25. Juni 2016 wird das Bamberger Widerstands-Denkmal eingeweiht
Mit einer Feier im benachbarten E.T.A.-Hoffmann-Theater wird am 25. Juni 2016 um 11 Uhr das Bamberger Widerstands-Denkmal eingeweiht und der Stadt Bamberg übergeben. Drei Bronzebüsten des örtlichen Bildhauers Albert Ultsch werden künftig im Harmoniegarten Bamberg an Willy Aron, Hans Wölfel und Claus Schenk Graf von Stauffenberg erinnern. Mit Willy Aron findet sich unter den Geehrten auch ein korporierter Sozialdemokrat.

Treuhand-Manager und Landesminister Klaus Schucht

Klaus Schucht absolvierte an der RWTH Aachen ein Studium für Bergbauingenieurwesen, das er 1955 als Diplomingenieur beendete. Während seines Studiums trat er dem Corps Silesia Breslau zu Köln und Aachen (KSCV) bei. 1958 schloss er seine akademische Ausbildung im höheren Staatsdienst mit dem Assessorexamen ab. 1960 wurde er mit seiner Arbeit „Die Materialförderung in Bergwerksbetrieben“ zum Dr.-Ing. promoviert.

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