Hochschulpolitik

"Forschung und Lehre gehören zusammen, ihre Einheit und ihre Freiheit müssen das Herz der Universität bleiben. Die Hochschulen sollen insgesamt das breite Spektrum von Lehre und Forschung anbieten. Sozial- und Geisteswissenschaften sind ebenso zu fördern wie Natur- und Technikwissenschaften."

Studentische Verbindungen bekennen sich zum Wissenschaftsprinzip. In der Geschichte waren die Korporationen wichtige Vorkämpfer für die Freiheit von Forschung und Lehre. Korporierten Sozialdemokraten liegen bildungs-, hochschul- und wissenschaftspolitische Fragen auch heute besonders am Herzen. Denn aus der Tradition unserer Partei wissen wir, wie wichtig Bildung für die soziale Teilhabe des Einzelnen, aber auch für den gesellschaftlichen Fortschritt ist.

Der Lassalle-Kreis bekennt sich zum Hamburger Grundsatzprogramm der SPD:

"Der Staat hat dafür zu sorgen, dass alle den gleichen Zugang zu Bildung
haben, unabhängig von ihrer Herkunft. Jeder Mensch hat das Recht auf
einen gebührenfreien Bildungsweg von Krippe und Kindergarten bis zur
Hochschule."

"Wir wollen die Qualität von Lehre und Forschung an unseren Hochschulen
verbessern, mehr Studienplätze schaffen. Verantwortlich für die
Hochschulen ist und bleibt der Staat, er muss ihre Finanzierung sichern.
Dazu ist auch ein finanzieller Ausgleich zwischen den Bundesländern
nötig. Trotzdem sollen Hochschulen so weit wie möglich autonom sein.
Alle, die am Leben der Hochschule beteiligt sind, sollen mitbestimmen."

 

Die Mitglieder des Lassalle-Kreises machen sich hochschulpolitisch für die Belange von Studenten, Universitäten, Hochschulen und deren Mitarbeitern stark. Der Lassalle-Kreis sucht nicht zuletzt den Dialog mit Juso-Hochschulgruppen, SPD-Kreisverbänden und -Ortsvereinen in den Universitäts- und Hochschulstädten. Er versteht sich als ein wichtiges innerparteiliches wie zivilgesellschaftliches Bindeglied zwischen Sozialdemokratie und korporierter Akademikerschaft. Davon können beide Seiten profitieren: Die Anliegen von Studierenden und Universitäten brauchen eine starke Öffentlichkeit und müssen politisch diskutiert werden. Die Volkspartei SPD ist auf breiten Rückhalt unter den Studierenden und an den Universitäten angewiesen, wenn sie für ihre hochschulpolitischen Anliegen Mehrheiten gewinnen will.

Der Lassalle-Kreis wirbt für ein tolerantes Miteinander von SPD und Studentenverbindungen. Daher steht er auf Anfrage SPD-Gliederungen vor Ort mit Rat und Information über das Korporationswesen gern zur Seite. Anfragen bitte an info@lassalle-kreis.de.

Was halten Sie vom hochschulpolitischen Engagement des Lassalle-Kreises? Diskutieren und kommentieren Sie mit!