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uni 2012

Nachruf: "Wir trauern um Dr. Dieter Haak."

Dieter Haak wurde am 18. 3. 1938 als Sohn eines Bergmanns in Breckerfeld (NRW) geboren. Nach dem Abitur studierte er seit 1957 Rechtswissenschaft und Wirtschafts­wissenschaft in Tübingen, ab 1958 in Bonn. 1961 legte er das erste juristische Examen ab. 1963 wurde er mit der Arbeit „Die Grundrechtsbindung (link is external) des Staates (link is external) bei (link is external) der Vergabe (link is external) öffentlicher (link is external) Aufträge (link is external)“ promoviert. Nach dem zweiten Examen 1965 war er bis 1967 Wissenschaftlicher Assistent an den Universitäten Bonn und Regensburg. Von 1968 bis 1970 war er in der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen tätig.

Nach seinem SPD-Eintritt 1962 wurde Dieter Haak in seinem Wohnort Hagen Juso-Vorsitzender und 1969 Mitglied des Rates, dem er bis 1975 angehörte. Von 1970 bis 1983 war er stellvertretender Vorsitzender und bis 1985 Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Hagen. 1970 zog er für den Wahlkreises Hagen II in den nordrhein-westfälischen Landtag ein. Bei allen Landtagswahlen hat er seinen Wahlkreis direkt gewonnen, bis er sich 1995 aus der aktiven Politik zurückzog. Von 1973 bis 1975 war er parlamentarischer Geschäftsführer der Landtagsfraktion, von 1975 bis 1980 Fraktionsvorsitzender. Von 1980 bis 1983 war er Landesminister für Bundesange­legenheiten und anschließend bis 1985 Justizminister des Landes NRW. Der damalige Ministerpräsident und spätere Bundespräsident Johannes Rau, der Dieter Haak sehr schätzte, nannte ihn „eine Mischung aus Dompteur, Psychotherapeut, Moderator und Antreiber“.

Große Verdienste für das Hochschulwesen erwarb sich Dieter Haak als Wegbereiter der FernUniversität Hagen, die ihn zum Kreis ihrer „Gründungsväter“ zählt.

Seit 1957 war Dieter Haak Mitglied des Tübinger Wingolfs, seit 1958 auch des Bonner Wingolfs. Er steht beispielhaft für die Vereinbarkeit von SPD-Mitgliedschaft und Korporationszugehörigkeit.

Dieter Haak verstarb am 10. 5. 2012 während einer Reise in Irland.

Der Lassalle-Kreis trauert um einen verdienten Genossen.

 

Der Bundesvorstand des Lassalle-Kreises

 

 

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ältere Meldungen

Juli 2011

Dokumentation der Pressemeldungen der Dachverbände zum Burschentag 2011 online. Dachverbände lehnen rassistische Diskussion in der Deutschen Burschenschaft ab. Zusammen stehen diese Verbände für über 1.000 Verbindungen mit 128.000 Mitgliedern. Eine ausführliche Dokumentation können Sie hier (0,9 MB) herunterladen. Wir empfehlen hierzu auch die Artikel auf Spiegel Online .

Juni 2011 

Der Lassalle-Kreis verurteilt die Debatte der Deutschen Burschenschaft scharf, nur solche Mitglieder aufzunehmen, deren beide Eltern familiäre Wurzeln haben, die „schwerpunktmäßig im deutschen Siedlungsgebiet der Mitte Europas“ liegen. Die Pressemeldung vom 17. Juni lesen Sie hier.

Mai 2011

Die Lassalle-Tagung 2011 findet vom 7. bis 9. Oktober in Marburg an der Lahn statt. Tagungsthema wird die inhaltliche Aufstellung des Lassalle-Kreises für die kommenden Aufgaben sein. Mehr Informationen folgen bald.

März 2011

Die SPD regiert in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Obwohl nicht alle Ziele erreicht wurden, wäre die sozialdemokratische Regierungsverantwortung innerhalb eines grün-roten Bündnisses in Stuttgart als historisch zu bewerten. Der Lassalle-Kreis dankt allen Mitgliedern für den tollen Wahlkampf.
Dennoch ist die SPD gut beraten, weiter an einer Kommunikation einer klaren Zukunftsvision zu arbeiten, hier sollte der Lassalle-Kreis einen konstruktiven Beitrag leisten.

Februar 2011

Der Lassalle-Kreis freut sich mit den Hamburger Genossinnen und Genossen über das tolle Wahlergebnis und beglückwünscht Olaf Scholz zum neuen Amt. Wir wünschen allen Lassalleanern im Wahlkampf in Sachsen-Anhalt, in Rheinland-Pfalz und in Baden-Württemberg viel Erfolg und ähnlich überraschende Ergebnisse am 20. März bzw. 27. März!

Januar 2011

Der Lassalle-Kreis unterstützt aktiv mit Lassalleanern den Wahlkampf der Hamburger SPD. "Wir hoffen auf einen großen Sieg!", so Wahlkampfhelfer in Hamburg Mitte.

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